Die Entwicklung ungeschützter Magnetokardiographiesysteme hat das klinische Interesse an dieser schnellen, kontaktlosen, hochauflösenden Bildgebungsmodalität für die kardiale Elektrophysiologie erneuert.
Die Magnetokardiographie ist ein nicht-invasives, kontaktloses Verfahren zur Messung des durch die gleichen Ionenströme erzeugten Magnetfeldes, die das Elektrokardiogramm erzeugen. Der zeitliche Verlauf der magnetokardiographischen und elektrokardiographischen Signale ist ähnlich. Im Vergleich zu Oberflächenpotenzialaufzeichnungen ist die multikanalige magnetokardiographische Kartierung (MMCG) ein schnelleres und kontaktloses Verfahren zur 3D-Abbildung und Lokalisierung von kardialen elektrophysiologischen Phänomenen mit höherer räumlicher und zeitlicher Auflösung. Seit mehr als einem Jahrzehnt war die MMCG größtenteils auf magnetisch geschützte Räume beschränkt und wurde als höchstens ein interessantes Thema für Forschung gehalten. Dennoch haben eine zunehmende Anzahl von Artikeln dokumentiert, dass die Magnetokardiographie auch nützlich sein kann, um die diagnostische Genauigkeit zu verbessern. Zuletzt hat die Entwicklung standardisierter Instrumente für ungeschützte MMCG und deren Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit, selbst in Notaufnahmen, ein neues Interesse von Klinikern an der Magnetokardiographie ausgelöst, was zu mehreren neuen Installationen ungeschützter Systeme weltweit geführt hat. In diesem Review werden die klinischen Anwendungen der Magnetokardiographie zusammengefasst, wobei der Schwerpunkt auf den wichtigsten Meilensteinen, den jüngsten Ergebnissen multizentrischer klinischer Studien und Indikatoren zukünftiger Entwicklungen liegt.
Fenici et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: