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Ein Shift hin zu einem stärker pflanzenbasierten Lebensmittelkonsum wird aus nachhaltigen, gesundheitlichen und ethischen Gründen empfohlen. Dennoch bleibt der Wechsel der Ernährung eine gesellschaftliche Herausforderung. Ziel dieses Papiers ist es, zu identifizieren, wie Barrieren beim Konsum pflanzlicher Lebensmittel je nach Ernährungsstil in 10 europäischen Ländern erlebt werden. Eine pan-europäische Verbraucherumfrage wurde im Rahmen des Smart Protein Project durchgeführt. Insgesamt wurden 7590 Antworten erhalten (49,5 % Frauen). Allesesser schienen eher höhere Werte bei den Barrieren für den Ernährungswechsel zu erzielen als Vegetarier, Veganer oder Flexitarier. Große Effektgrößen (Eta Quadrat > 0,1) wurden für folgende Barrieren beobachtet: a) der weit verbreitete Glaube, dass Menschen viel tierisches Fleisch essen sollten; b) die Erwartung, dass pflanzliche Lebensmittel nicht schmackhaft genug wären; c) und die Erfahrung, solche Produkte nicht zu genießen. Mittlere Effektgrößen (Eta sq. > 0,06) wurden für Variablen festgestellt, die sich auf ernährungsbezogene Barrieren beziehen: „wären nicht sättigend genug“ und „ich würde aus diesen Produkten keine Energie oder Kraft gewinnen“. Die Förderung des Konsums pflanzlicher Lebensmittel sollte zielgerichtet auf den Ernährungsstil ausgerichtet sein, mit Fokus auf deren sensorischen Eigenschaften und auf die Ansprache kultureller (laien) Überzeugungen z.B. durch Wissensaustausch.
Pérez-Cueto et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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