Key points are not available for this paper at this time.
Eierstockkrebs stellt den vierthäufigsten Krebs bei Frauen dar und ist die häufigste Todesursache durch gynäkologischen Krebs in der westlichen Welt. Diese Übersichtsarbeit beschreibt genetische Veränderungen beim Eierstockkrebs. Besonders betont werden genetische Veränderungen und die Häufigkeit von TP53 (p53) Genveränderungen in den unterschiedlichen biologischen Eierstocktumoren (benigne, borderline und maligne) sowie in den histologischen Subtypen (serös, mukös, endometrioid, klarzellig) sowie bei BRCA1-assoziiertem erblichen Eierstockkrebs. Obwohl multimodale Behandlungsregime, einschließlich zytoreduktiver Chirurgie und cisplatin-haltiger Kombinationschemotherapie, nützlicherweise das Überleben verlängert haben, hat sich die Gesamtheilungsrate der Erkrankung nicht dramatisch geändert. Eierstockkrebs ist durch chirurgische Interventionen nur schwer vollständig zu beseitigen, und viele Patienten zeigen nur eine partielle Reaktion auf die postoperative Chemotherapie, während viele eine Chemotherapie-Resistenz entwickeln. All diese wichtigen Faktoren tragen zur schlechten Prognose der Eierstockkrebs-Patienten bei. In dieser Übersichtsarbeit wird der vermutete prognostische oder prädiktive Wert von TP53 beim Eierstockkrebs behandelt.
Schuijer et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.