Anti-PEG-IgM-Antikörper, als Teil des natürlichen polyreaktiven Repertoires, können zur Autoimmuninitierung prädestinieren, indem sie frühe angeborene Reaktionen gegen repetitive endogene Strukturen verstärken, die während der Gewebeentzündung exponiert werden. Obwohl die aktuellen Beweise vorläufig bleiben – größtenteils basierend auf in vitro Bindungsdaten und Beobachtungen zur Impfstoffreaktogenität – erhöhen ihre hohe Grundprävalenz und dokumentierte Verstärkung nach weit verbreiteter PEG-Exposition seit 2020 die Möglichkeit, dass sie als moderne Umweltbrücke zwischen repetitiver synthetischer Exposition und frühen immunvermittelten Gewebeschäden fungieren.
Añaños et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.