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Die Annahme, dass die Aktivitäten von Public-Relations-Profis und Nachrichtenagenturen dazu beitragen, den Nachrichteninhalt in nationalen und lokalen Nachrichtenmedien zu gestalten, wird unter Journalisten, Akademikern und Public-Relations-Profis zunehmend selbstverständlich. Die Ergebnisse dieser Studie liefern substantielle empirische Beweise zur Unterstützung solcher Behauptungen. Die Studie analysiert den nationalen Nachrichteninhalt britischer „Qualitäts“-Zeitungen (2207 Artikel in The Guardian, The Times, Independent, Daily Telegraph und der mittleren Markenzeitschrift Daily Mail) sowie Hörfunk- und Fernsehnewsberichte (402 Artikel, die von BBC Radio 4, BBC News, ITV News und SkyNews ausgestrahlt wurden) über zwei einwöchige Stichprobenzeiträume im Jahr 2006, um den Einfluss spezifischer PR-Materialien und Nachrichtenagenturtexte (insbesondere Berichte der UK Press Association) auf die veröffentlichten und ausgestrahlten Nachrichteninhalte zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen, dass die Abhängigkeit der Journalisten von diesen Nachrichtenquellen umfangreich ist und erhebliche Fragen zur Unabhängigkeit des Journalismus in den britischen Nachrichtenmedien sowie zur Rolle der Journalisten als vierter Stand aufwirft. Eine politische Wirtschaftsanalytik legt nahe, dass die Faktoren, die diese redaktionelle Abhängigkeit von diesen 'Informationssubventionen' geschaffen haben, in naher Zukunft weiterhin bestehen bleiben, wenn nicht sogar zunehmen werden.
Lewis et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.