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Die transurethrale Katheterisierung bei Mäusen ist vielschichtig und erfüllt wesentliche Funktionen wie Perfusion und Medikamentenabgabe. Sie ist entscheidend für die Entwicklung verschiedener urologischer Tierkrankheitsmodelle. Die komplexe Anatomie der männlichen Mausurethra präsentiert erhebliche Herausforderungen bei der transurethralen Katheterisierung, was zu einer Vorherrschaft der Forschung an weiblichen Proben führt. Diese Voreingenommenheit schränkt die Nutzung männlicher Mäuse in Studien zu Erkrankungen der unteren Harnwege ein. Unsere Forschung zielt darauf ab, neue zuverlässige Methoden für die transurethrale Katheterisierung bei adulten männlichen Mäusen zu entwickeln und somit deren Einsatz in relevanten Krankheitsforschungen zu erweitern. Experimente wurden an adulten männlichen C57BL/6J-Mäusen durchgeführt. Ein PE10-Katheter mit einer Länge von 4,5-5 cm wurde unter Anästhesie über die Urethra des Mäuses in die Blase eingeführt. Die Intubationstechnik umfasste die Regulierung der Einführkraft, die Sicherstellung der Schmierung des Katheters, die Verwendung eines Trokar-Katheters, die Modifikation der Katheterbahn und die Berücksichtigung der Krümmung des Blasenhalses. Nach dem Einsetzen des Katheters wurde Ultraschallbildgebung eingesetzt, um die genaue Positionierung des Katheters innerhalb der Blase zu bestätigen. Nach der Katheterisierung wurde die Blase mit Trypanblau perfundiert. Diese Methode wurde weiter validiert durch ihre erfolgreiche Anwendung bei der Etablierung eines Modells für akute Harnretention (AUR), bei dem die Mausblase mit Kochsalzlösung auf einen Druck von 50 oder 80 cm H2O infundiert wurde, der konstant über 30 Minuten gehalten wurde. Eine gründliche morphologische Bewertung der Mausblase wurde nach der Infusion durchgeführt. Unsere Studie hat erfolgreich Methoden für die transurethrale Katheterisierung bei männlichen Mäusen entwickelt. Diese Technik erleichtert nicht nur die präzise transurethrale Katheterisierung, sondern erweist sich auch als anwendbar auf männliche Mausmodelle für Erkrankungen der unteren Harnwege, wie AUR.
Duan et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.