Key points are not available for this paper at this time.
Hintergrund und Ziele: Intensive Erziehungsnormen verlangen von Frauen, perfekte Mütter zu sein. Neuere Forschungen haben gezeigt, dass das Empfinden von Druck für perfektes Eltern sein bei Frauen mit höheren Schuld- und Stresslevels verbunden ist. Das vorliegende Papier baut auf dieser Forschung auf und verfolgt zwei Ziele: Erstens untersuchen wir, wie Mütter den Druck zur perfekten Mutterschaft affektiv, kognitiv und behavioristisch regulieren und wie sich eine solche Regulierung auf elterliches Burnout auswirken kann. Zweitens untersuchen wir, wie sich der Druck zur perfekten Mutterschaft auf die Arbeitsergebnisse der Mütter auswirken kann. Methoden: Über Prolific Academic wurde eine Online-Umfrage an vollzeitbeschäftigte Mütter im Vereinigten Königreich und in den Vereinigten Staaten mit mindestens einem Kind im Haushalt gesendet (N = 169). Die Daten wurden unter Verwendung von Bootstrap-Mediationsmodellen analysiert. Ergebnisse: Der Druck, eine perfekte Mutter zu sein, war positiv mit elterlichem Burnout verbunden, und diese Beziehung wurde durch elterlichen Stress, einen stärkeren kognitiven Präventionsfokus zur Vermeidung von Fehlern als Mutter und durch höheres mütterliches Gatekeeping-Verhalten, das familiale Aufgaben vom Partner übernimmt, vermittelt. Darüber hinaus hatte der Druck zur perfekten Mutterschaft einen positiven direkten Effekt auf die Karriereambitionen; und einen negativen indirekten Effekt, sodass Mütter mit höherem empfundenen Druck zur perfekten Mutterschaft ein geringeres Gleichgewicht zwischen Berufs- und Familienleben erlebten, was wiederum mit geringeren Karriereambitionen verbunden war. Fazit: Die Ergebnisse legen nahe, dass intensive Erziehungsnormen schwerwiegende Kosten für die familiären und beruflichen Ergebnisse von Frauen haben könnten und bieten Einblicke, wo Anstrengungen unternommen werden sollten, um die Schwierigkeiten der Mutterschaft zu verringern und die Karriereambitionen von Frauen zu schützen.
Meeussen et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.