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In den letzten Jahren hat die Anwendung von adaptiven Design-Methoden in der klinischen Forschung und Entwicklung auf der Grundlage gesammelter Daten aufgrund ihrer Flexibilität und Effizienz stark zugenommen. Basierend auf den vorgenommenen Anpassungen können adaptive Designs in drei Kategorien unterteilt werden: prospektiv, synchron (ad hoc) und retrospektiv adaptive Designs. Ein adaptives Design ermöglicht Modifikationen, die an den Verfahren der laufenden klinischen Studien und/oder statistischen Verfahren vorgenommen werden. Es besteht jedoch die Sorge, dass die tatsächliche Patientenpopulation nach den Anpassungen von der ursprünglich angestrebten Patientenpopulation abweichen könnte und folglich die allgemeine Typ-I-Fehlerrate (irrtümliche Behauptung der Wirksamkeit eines infektiösen Medikaments) möglicherweise nicht kontrolliert werden kann. Darüber hinaus können wesentliche Anpassungen der Programm- und/oder statistischen Verfahren laufender Studien zu völlig anderen Studien führen, die nicht in der Lage sind, die wissenschaftlichen/medizinischen Fragen zu beantworten, die die Studie beantworten möchte. In diesem Artikel werden mehrere häufig betrachtete adaptive Designs in klinischen Studien überprüft. Die Auswirkungen von ad hoc-Anpassungen (Protokolländerungen), Herausforderungen bei von vornherein (prospektiven) Anpassungen und Hindernisse retrospektiver Anpassungen werden beschrieben. Strategien für die Anwendung von adaptiven Designs in der klinischen Entwicklung seltener Krankheiten werden diskutiert. Einige Beispiele zur Entwicklung von Velcade, das für multiples Myelom und non-Hodgkin-Lymphom bestimmt ist, werden gegeben. Praktische Probleme, die häufig bei der Implementierung adaptiver Design-Methoden in klinischen Studien auftreten, werden ebenfalls erörtert.
Chow et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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