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Diabetische vaskuläre Komplikationen (DVCs), einschließlich makro- und mikroangiopathischer Veränderungen, sind für einen großen Prozentsatz der Mortalität bei Patienten mit Diabetes mellitus (DM) verantwortlich. Die Endotheldysfunktion stellt den initialen und zentralen Schritt in der Pathogenese der DVCs dar. Hyperglykämie und Störungen des Lipidstoffwechsels tragen über direkte Schädigungen durch Stoffwechselprodukte, die Wechselwirkung zwischen Immunität und Entzündung sowie ein damit verbundenes Interaktionsnetzwerk zur Endotheldysfunktion bei. Obwohl physiologische und phänotypische Unterschiede spezifische Veränderungen in verschiedenen Zielorganen unterstützen, gibt es dennoch mehrere gemeinsame Mechanismen, die DVCs zugrunde liegen. Hemmstoffe dieser gemeinsamen Mechanismen können auch die Inzidenz von DVCs wirksam senken. Diese Übersichtsarbeit bietet daher neue Einblicke in mögliche Maßnahmen zur Sekundärprävention von DM. Zudem werden die aktuellen Einschränkungen der gegenwärtigen präventiven Maßnahmen in der DVC-Forschung diskutiert. Video-Zusammenfassung.
Xue et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.