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Der disziplinarische Aufstand, der das akademische Gebiet der Sozialbewegungsforschung schuf, unterschied zwischen Dissens und Verbrechen. Diese Dichotomie hat dazu geführt, dass das Feld die Beziehung zwischen der Repression von Dissens und der Kontrolle von "gewöhnlichem" Verbrechen ignoriert hat. Nach den Schwarzen Unruhen der 1960er Jahre gab es massive Repression, die nicht nachließ, als die Unruhen nachließen. Die Beschleunigung der massenhaften Inhaftierung von Afroamerikanern in den Vereinigten Staaten nach 1980 deutet darauf hin, dass die Verbrechenskontrolle und insbesondere der Drogenkrieg die Konsequenz hatte, den Dissens unter den Armen zu unterdrücken. Wissenschaftler für soziale Bewegungen haben es versäumt, diese Trends als Repression zu erkennen, aufgrund der theoretischen Wende, die eine zu starke konzeptionelle Mauer zwischen Verbrechen und Dissens errichtet hat. Diese Dichotomie neu zu betrachten, ist entscheidend für das Verständnis von Repression heute.
Pamela Oliver (Fr,) hat diese Frage untersucht.