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Zusammenfassung Der globale Handel mit Reptilien als Haustiere ist in den letzten Jahrzehnten schnell gewachsen. Einige durch den Haustierhandel eingeführte Arten haben sich etabliert und sind invasiv geworden, zum Beispiel die Birmanische Python in Florida. Obwohl es derzeit keine invasiven alien Reptilien in Südafrika gibt, hat sich in den letzten 30 Jahren die Anzahl der Einführungen einer zunehmend größeren Anzahl von Arten aus einer wachsenden Anzahl von Ländern exponentiell erhöht. Wir bestimmen und analysieren die Präsenz und Häufigkeit von Arten im südafrikanischen Reptilienhandel. Dies dient als Hintergrund für die Bemühungen, das Management und die Regulierung dieses Handels zu reformieren, insbesondere angesichts des Bedarfs an zunehmender objektiver Risikobewertungsprotokolle. Wir zeigen, dass eingeführte Arten tendenziell aus spezifischen Familien stammen, einschließlich Boidae, Chameleonidae, Elapidae, Pythonidae, Testudinidae und Viperidae. Darüber hinaus ist es innerhalb spezifischer Familien (z.B. Chamäleons) wahrscheinlicher, dass größere Arten eingeführt werden. Da das Risiko, dass eine Art invasiv wird, durch höheren Propaguldruck erhöht werden kann, ist es auch wichtig, das Handelsvolumen zu charakterisieren. Hier analysieren wir Daten zur Häufigkeit von Reptilien in Südafrika mit Hilfe von generalisierten, additiven Modellen und zeigen, dass giftige und teure Arten in geringen Zahlen gehandelt werden, während Arten, die leicht zu züchten und zu handhaben sind oder groß, bunt oder gemustert sind, bevorzugt werden. Diese von Menschen auferlegten Präferenzen haben das Potenzial, erhebliche taxonomische Veränderungen in der Reptilienfauna Südafrikas zu verursachen, die weiterhin weitgehend natürliche biogeografische und evolutionäre Prozesse widerspiegelt. Die Aufklärung von Import- und Handelsmustern ermöglicht es uns, den wahrscheinlichen Propaguladruck jeder bestimmten Art zu schätzen. Da der durch den Handel definierte Ausbreitungsweg die Wahrscheinlichkeit einer Invasion beeinflusst, sind diese Informationen wichtig, um die Politikentwicklung zu informieren und das Management zu steuern.
Wilgen et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.