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Beerenfrüchte sind weltweit als "Superfoods" anerkannt, aufgrund des hohen Gehalts an bioaktiven Naturprodukten und der gesundheitlichen Vorteile, die sich aus ihrem Verzehr ergeben. Beerenblätter sind Nebenprodukte des Beerenanbaus; ihre traditionelle therapeutische Verwendung gegen verschiedene Krankheiten, wie Erkältungen, Entzündungen, Diabetes und Augenfunktionsstörungen, ist heute nahezu vergessen. Dennoch wächst das wissenschaftliche Interesse an der Blattzusammensetzung und den vorteilhaften Eigenschaften, was dokumentiert, dass Beerenblätter als alternative Quelle von Bioaktiven betrachtet werden können. Die Hauptbioaktiven Verbindungen in Beerenblättern sind ähnlich wie in Beerenfrüchten, d.h. phenolische Säuren und Ester, Flavonole, Anthocyane und Procyanidine. Die Blätter sind eine der reichsten Quellen für Chlorogensäure. In verschiedenen Studien haben diese sekundären Metaboliten antioxidative, entzündungshemmende, kardioprotektive und neuroprotektive Eigenschaften gezeigt. Diese Übersicht konzentriert sich auf die phytochemische Zusammensetzung der Blätter der häufigsten Beerenarten, d.h. schwarze Johannisbeere, Brombeere, Himbeere, Heidelbeere, Preiselbeere und Moosbeere, und präsentiert ihre traditionellen medizinischen Anwendungen sowie ihre biologischen Aktivitäten in vitro und in vivo.
Ferlemi et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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