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N6-Methyladenosin (m6A), die am häufigsten vorkommende RNA-Modifikation in Eukaryoten, spielt eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und dem Fortschritt verschiedener Krankheiten, einschließlich Krebs, durch seine Regulation des RNA-Abbaus, der Stabilisierung, des Spleißens und der cap-unabhängigen Translation. Neuere Erkenntnisse unterstreichen die bedeutende Rolle von m6A-Modifikationen sowohl in pro-tumorigenen als auch in anti-tumorigenen Immunantworten. In diesem Review bieten wir einen umfassenden Überblick über m6A-Modifikationen und untersuchen die Beziehung zwischen m6A-Regulatoren und Immunantworten bei Krebs. Darüber hinaus fassen wir aktuelle Fortschritte im Verständnis zusammen, wie m6A-Modifikationen die Tumorimmunantworten beeinflussen, indem sie direkt Immunzellen (z. B. dendritische Zellen, tumorassoziierte Makrophagen und T-Zellen) modulieren und indirekt Krebszellen über Mechanismen wie Zytokin- und Chemokinregulation, Modulation von Zelloberflächenmolekülen und metabolische Umprogrammierung beeinflussen. Darüber hinaus erkunden wir die potenziellen synergetischen Effekte der gezielten Therapie von m6A-Regulatoren in Kombination mit Immuncheckpointhemmer (ICI)-Therapien. Zusammengefasst konsolidiert dieses Review das aktuelle Wissen über die Rolle der m6A-vermittelten Regulation in der Tumorimmunität und bietet Einblicke, wie ein tieferes Verständnis dieser Modifikationen Patienten identifizieren kann, die am wahrscheinlichsten von Immuntherapien profitieren werden.
Shi et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.