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Das autonome Nervensystem reguliert innere Organe und die periphere Zirkulation, wodurch die Aufrechterhaltung der Homöostase bei Wirbeltierarten ermöglicht wird. Eine der Gehirnregionen, die an der Regulation der autonomen und endokrinen Homöostase beteiligt ist, ist der paraventrikuläre Nukleus des Hypothalamus (PVN). Der PVN ist ein einzigartiger Ort, an dem mehrere Eingangssignale bewertet und integriert werden können. Die Regulation des autonomen Systems durch den PVN und insbesondere der sympathische Fluss hängt von der Integration inhibitorischer und exzitatorischer Neurotransmitteraktionen ab. Die exzitatorischen Neurotransmitter wie Glutamat und Angiotensin II sowie die inhibitorischen Neurotransmitter wie γ‑Aminobuttersäure und Stickstoffmonoxid spielen eine Schlüsselrolle in der physiologischen Funktion des PVN. Darüber hinaus sind Arginin-Vasopressin (AVP) und Oxytocin (OXT) wichtig für die Regulation der sympathischen Systemaktivität. Der PVN ist auch entscheidend für die Aufrechterhaltung der kardiovaskulären Regulation, wobei seine Integrität für die Blutdruckregulation entscheidend ist. Studien haben gezeigt, dass prä-autonome sympathische PVN-Neuronen den Blutdruck erhöhen und die Dysfunktion dieser Neuronen direkt mit einer erhöhten Aktivität des sympathischen Nervensystems bei Hypertonie zusammenhängt. Die Ätiologie der Hypertonie bei Patienten ist nicht vollständig bekannt. Daher könnte das Verständnis der Rolle des PVN bei der Entstehung von Hypertonie helfen, diese kardiovaskuläre Erkrankung zu behandeln. Diese Überprüfung konzentriert sich auf die Wechselwirkungen zwischen inhibitorischen und exzitatorischen Neurotransmittern des PVN, die die sympathische Systemaktivität unter physiologischen Bedingungen und bei Hypertonie regulieren.
Grzęda et al. (Do,) untersuchten diese Frage.