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Ziel dieser explorativen Studie war es, Internetsex-Täter mit einer gematchten Gruppe von Kindesmissbrauchern im Großraum London zu vergleichen. Über einen Zeitraum von 8 Monaten wurden 210 Personen bewertet, von denen 90 Internetsex-Täter und 120 Kindesmissbraucher waren. Eine breite Palette von Hintergrunddaten wurde erhoben, einschließlich einer Reihe psychometrischer Maße zur Bestimmung von Risiko und Persönlichkeitsmerkmalen. Die Forschung identifizierte eine Reihe von Ähnlichkeiten zwischen Internetsex-Tätern und Kindesmissbrauchern hinsichtlich der Hintergrundvariablen. Insbesondere berichteten die Internet-Täter im Vergleich zu den Kindesmissbrauchern über mehr psychologische Schwierigkeiten im Erwachsenenalter und weniger frühere sexuelle Verurteilungen. Die sozio-affektiven Merkmale von Internet-Tätern und Kindesmissbrauchern scheinen ähnlich zu sein, aber die antisozialen Variablen, wie 'ausagieren' und das Brechen sozialer Regeln, heben ihren Unterschied hervor. Die Nachfolgeforschung wurde nach einer kurzen Risikoperiode von durchschnittlich 18 Monaten durchgeführt und deutete darauf hin, dass Internetsex-Täter deutlich weniger wahrscheinlich in der Gemeinschaft scheiterten als Kindesmissbraucher in Bezug auf alle Arten von Rückfällen.
Webb et al. (Sat.) untersuchten diese Frage.