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Hochpathogene aviäre Influenza A (Subtyp H5N1) droht, eine menschliche Pandemie mit potenziell verheerenden Folgen auszulösen. Wir verwendeten ein stochastisches Influenza-Simulationsmodell für ländliche Gebiete in Südostasien, um die Wirksamkeit gezielter antiviraler Prophylaxe, Quarantäne und Vorimpfung bei der Eindämmung eines neu auftretenden Influenzastamms an der Quelle zu untersuchen. Wenn die Basisreproduktionszahl (R0) unter 1,60 lag, zeigten unsere Simulationen, dass eine vorbereitete Reaktion mit gezielten antiviralen Mitteln eine hohe Wahrscheinlichkeit hatte, die Krankheit einzudämmen. In diesem Fall wäre ein Vorrat an antiviralen Mitteln in der Größenordnung von 100.000 bis 1 Million Behandlungen und Prophylaxekursen ausreichend. Wenn eine Vorimpfung stattfand, könnte die gezielte antivirale Prophylaxe auch bei Stämmen mit einem R0 von bis zu 2,1 wirksam sein. Kombinationen aus gezielter antiviraler Prophylaxe, Vorimpfung und Quarantäne könnten Stämme mit einem R(0) von bis zu 2,4 eindämmen.
Longini et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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