Das Wohlbefinden von Universitätsstudenten verschlechtert sich, was die Notwendigkeit für zugängliche, nicht stigmatisierende Unterstützung über die klinische Versorgung hinaus unterstreicht. Interventionen der positiven Psychologie (PP) haben ein starkes Potenzial zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens gezeigt, werden jedoch an nigerianischen Universitäten weitgehend untergenutzt. Diese Pilotstudie untersuchte die Auswirkungen einer achtwöchigen Bildung und Intervention, die Freundlichkeit, Dankbarkeit, positives Umdeuten und Charakterstärken einbezog, zur Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens unter Universitätsstudenten in Nigeria. Die Studierenden wurden zufällig einer Bildungs- + PP-Gruppe oder einer Kontrollgruppe ohne PP zugewiesen und zu Beginn sowie nach der Intervention bewertet. Unabhängige t-Tests wurden genutzt, um Gruppenunterschiede in den Ergebnissen zu untersuchen, während Mixed-Design-ANOVA-Modelle die Effekte von Gruppe und Zeit bewerteten. Im Vergleich zu den Kontrollen zeigte die Interventionsgruppe signifikant höheres psychisches Wohlbefinden, positive Affekte und Resilienz, mit moderaten bis großen Effekten. Während signifikante Haupteffekte in allen Ergebnissen auftraten, wurden Zeit-Gruppen-Interaktionen nur für positive Affekte und Resilienz beobachtet. Angesichts der steigenden psychologischen Belastung unter nigerianischen Universitätsstudenten zeigten diese vorläufigen Ergebnisse, dass kurze, stärkenbasierte PP-Übungen das subjektive Wohlbefinden der Studierenden sinnvoll verbessern können. Sie können als kostengünstige, nicht stigmatisierende Ergänzungen zu den psychischen Gesundheitsdiensten der Universitäten und als skalierbare Ergänzung zur traditionellen Versorgung in ressourcenarmen Umgebungen dienen.
Ekwonye et al. (Do,) untersuchten diese Frage.