ZUSAMMENFASSUNG Die Annahme der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) hat die Debatten darüber intensiviert, ob Innovationssystem (IS)-Rahmen für die Steuerung von Nachhaltigkeitstransformationen weiterhin relevant sind. Dieser Artikel argumentiert, dass IS entscheidend sind, um zu verstehen, wie Richtung hin zur Nachhaltigkeit durch Lernen, institutionellen Wandel und sich entwickelnde Rollen des Staates entsteht. Das Papier unterscheidet zwischen reaktiven Ansätzen, die auf historisch akkumulierten Fähigkeiten basieren, und proaktiven Strategien, die darauf abzielen, neue Entwicklungspfade zu schaffen, die mit gesellschaftlichen Zielen in Einklang stehen, und betont die Interaktionen, Synergien und Kompromisse zwischen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Zielen. Vier illustrative Fälle werden untersucht: China und Dänemark zeigen, wie IS Fähigkeiten schrittweise auf mehrere SDGs neu ausrichten können, während die Seychellen und Costa Rica aufzeigen, wie kleine und weniger reife IS gezielte Nachhaltigkeitsprioritäten durch Governance und institutionelle Innovation verfolgen.
Chaminade et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.