Key points are not available for this paper at this time.
Die elektronischen Strukturen der (Fe, Mn)(3)O-4 Spineloxide wurden durch den Einsatz von Weichröntgenabsorptionstechnik (XAS) und Weichröntgen-magnetischem zirkulärem Dichroismus (XMCD) untersucht. Wir haben die Valenzzustände sowie die Besetzungsorte von Mn- und Fe-Ionen in Fe0.9Mn2.1O4 und MnFe2O4 bestimmt. Fe0.9Mn2.1O4 befindet sich in der Nähe des inversen Spinels (der Umkehrparameter y ungefähr 0,85), während MnFe2O4 in der Nähe des normalen Spinels liegen (y ungefähr 0,2). In Fe0.9Mn2.1O4 sind die Fe-Ionen hauptsächlich trivalent und die Mehrheit der Fe3+-Ionen belegen die oktaedrischen B-Stellen, während die Mn-Ionen gemischt-valent sind, etwa 45% Mn-A(2+) an den tetraedrischen A-Stellen und 55% Mn(B)(3+) an den oktaedrischen B-Stellen. In MnFe2O4 sind die Mn-Ionen hauptsächlich divalent und die Mehrheit der Mn2+-Ionen belegen die tetraedrischen A-Stellen, während die Fe-Ionen hauptsächlich trivalent sind und die Mehrheit der Fe3+-Ionen die oktaedrischen B-Stellen einnehmen.
Lee et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.