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Endokrine Störungen sind nach wie vor ein großes Anliegen und Gegenstand intensiver Aktivitäten auf öffentlicher, politischer, regulatorischer und akademischer Ebene. Derzeit sind die verfügbaren regulatorischen Testleitlinien (TGs), die für die Identifizierung endokriner Disruptoren relevant sind, weitgehend auf die Östrogen-, Androgen-, Schilddrüsen- und Steroidogenese-(EATS)-Weg begrenzt. Daher besteht ein zunehmendes Interesse und Bedarf an der Entwicklung von Testmethoden, Biomarkern und Adverse Outcome Pathways (AOPs) zur Identifizierung und Bewertung endokriner Disruptoren zusätzlich zu den EATS-Wege. Eine Aktivität, die sich auf das Retinoid-System konzentriert, wurde gemeinsam von der Schwedischen Chemikalienbehörde und der Europäischen Kommission initiiert. Das Retinoid-System ist an grundlegenden Lebensprozessen beteiligt und wurde in früheren Arbeiten bei der OECD als ein System beschrieben, das anfällig für umweltbedingte endokrine Störungen ist, deren Störung zur zunehmenden Häufigkeit bestimmter Erkrankungen bei Menschen und Wildtierpopulationen beitragen könnte.
Grignard et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.
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