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Die ulcerative Kolitis (UC) ist eine chronische entzündliche Darmerkrankung, die durch Phasen der Remission und Phasen des Rückfalls gekennzeichnet ist. Patienten präsentieren häufig Symptome wie rektale Blutungen, Durchfall und Gewichtsverlust und benötigen möglicherweise eine Krankenhausaufnahme und sogar eine Kolektomie. Langfristige Komplikationen der UC umfassen eine verminderte Lebensqualität und Produktivität sowie ein erhöhtes Risiko für kolorektalen Krebs. Mukosale Heilung (MH) hat in der Behandlung von UC-Patienten zunehmend an Bedeutung gewonnen. In diesem Artikel überprüfen wir die endoskopischen Befunde, die sowohl mukosale Verletzungen als auch MH definieren, sowie die Stärken und Schwächen der derzeit in der klinischen Praxis verfügbaren Bewertungssysteme. Die grundlegenden Mechanismen hinter kolorektalen Verletzungen und MH werden behandelt, wobei die Wege hervorgehoben werden, durch die verschiedene Medikamente ihre Wirkung zur Verringerung von Entzündungen und zur Förderung der epithelialen Reparatur entfalten. Eine umfassende Überprüfung der Evidenz für zugelassene Medikamente zur Behandlung von UC zur Erreichung und Aufrechterhaltung von MH wird bereitgestellt, einschließlich eines Abschnitts über die Pharmakokinetik von Antitumor-Nekrosefaktor (TNF)-α-Medikamenten. Derzeit zugelassene Medikamente mit nachgewiesener Wirksamkeit bei der Erreichung von MH bei UC sind Salicylate, Kortikosteroide (nur Induktion), Calcineurin-Inhibitoren (nur Induktion), Thiopurine, Vedolizumab und Anti-TNFα-Medikamente (Infliximab, Adalimumab und Golimumab). MH ist von entscheidender Bedeutung für die Ergebnisse der UC, was zu geringeren Inzidenzen von klinischen Rückfällen, dem Bedarf an Krankenhausaufenthalten und chirurgischen Eingriffen sowie reduzierten Raten von Dysplasie und kolorektalem Krebs führt. Schließlich präsentieren wir aktuelle Erkenntnisse zur Notwendigkeit einer strengeren Definition der vollständigen MH als bevorzugten Endpunkt für UC-Patienten, unter Verwendung einer Kombination aus endoskopischen und histologischen Befunden.
Carvalho et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.