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Die Vertrautheit von Namen, die durch ihre vorherige Präsentation erzeugt wird, kann fälschlicherweise als Ruhm interpretiert werden. Wir nutzten diesen falschen Ruhm-Effekt, um die Auswirkungen der geteilten Aufmerksamkeit auf Vertrautheit im Vergleich zu bewusster Erinnerung getrennt zu untersuchen. In einem ersten Experiment wurden berühmte und nicht berühmte Namen unter Bedingungen voller bzw. geteilter Aufmerksamkeit präsentiert. Geteilte Aufmerksamkeit verringerte die spätere Erinnerungsleistung erheblich, hatte jedoch keinen Einfluss auf die Zunahme an Vertrautheit, die durch Ruhmurteile gemessen wurde. In späteren Experimenten stellten wir die Erinnerungsleistung und Vertrautheit gegenüber, indem wir nur nicht berühmte Namen in der ersten Phase präsentierten. Ein Namen als früher gelesen zu erkennen, erlaubte es den Versuchspersonen, sich sicher zu sein, dass er nicht berühmt war. Geteilte Aufmerksamkeit während des Studiums oder während des Ruhmtests verringerte die Liste-Erkennungsleistung, hatte jedoch keinen Einfluss auf die Vertrautheit. Wir schließen daraus, dass bewusste Erinnerung eine aufmerksamkeitsfordernde Handlung ist, die von der Einschätzung von Vertrautheit getrennt ist. Volksweisheit legt nahe, dass wir von Erfahrungen profitieren, indem wir uns bewusst an diese Erfahrungen erinnern und das daraus gewonnene Wissen auf die aktuelle Situation anwenden. Im Gegensatz dazu zeigt die Forschung, dass viele Effekte früherer Erfahrungen.
Jacoby et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.