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Dieser Artikel untersucht die Auswirkungen der UN-Friedenstruppen und internationalen Antiterrormaßnahmen auf die Möglichkeiten des Friedens in Mali. Nach der französischen Operation Serval im Januar 2013 wurde die internationale Intervention in zwei militärische Missionen unterteilt: UN-Friedenstruppen in Mali und französisch geführte Antiterrormaßnahmen. Der Artikel erforscht, was es bedeutet, zwischen Friedenstruppen und Antiterrormaßnahmen für das internationale Konfliktmanagement und die Dynamik der malischen Konfliktlösung zu unterscheiden. Es wird argumentiert, dass die Gegensätze von Krieg und Frieden sowie Intervention und Souveränität nicht länger gegensätzlich sind, sondern in ein sich entwickelndes ‚neues Normal‘ ständiger militärischer Intervention verwischt sind. Der Aufbau einer regionalen Antiterrormanagement-Struktur oder Militarisierung zeigt sich als Umgehung der grundlegenden Fragen über den malischen Frieden, die staatliche Souveränität und die Nationalität. Der Artikel weist darauf hin, wie die internationale ‚Arbeitsteilung‘ zwischen Friedenstruppen und Antiterrormaßnahmen die Möglichkeiten des Friedens in Mali in Bezug auf die wahrgenommenen Notwendigkeiten des ‚globalen Kriegs gegen den Terror‘ definiert.
Bruno Charbonneau (Di,) hat diese Frage studiert.