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Prozesse der selektiven Aufmerksamkeit und Emotion arbeiten zusammen, um Gedanken und Handlungen zu priorisieren. Reichlich Beweise zeigen, dass emotional bedeutende Stimuli und affektive Zustände bestimmen können, wie visuelle Aufmerksamkeit zugewiesen wird. Die Gehirnregionen, die die Effekte von Aufmerksamkeit und Emotion vermitteln, umfassen jedoch gemeinsame und wechselseitig verbundene Strukturen. Dies wirft eine interessante Frage zu einem reziproken Effekt auf: Beeinflusst Aufmerksamkeit auch emotionale Reaktionen? Hier überprüfen wir eine Reihe von Studien, die zeigen, dass dem tatsächlich so ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Aufmerksamkeit einen negativen affektiven Einfluss auf ansonsten neutrale visuelle Stimuli (abstrakte Muster und unbekannte Gesichter) hat, die während der Durchführung einer Aufgabe ignoriert oder anders gehemmt werden müssen. Die Feststellung, dass selektive Aufmerksamkeit unterschiedliche affektive Konsequenzen für visuelle Stimuli hat, stellt eine neue, fundamentale Entdeckung über die Beziehung zwischen den beiden Hauptsystemen der Priorisierung im menschlichen Gehirn dar.
Fenske et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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