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Die Muster der Wohnmobilität moderner Jäger und Sammler spiegeln weitgehend die lokale Ressourcenverfügbarkeit wider, aber die unmittelbaren ökologischen und sozialen Kräfte, die den Zeitpunkt von Lagerbewegungen bestimmen, sind kaum bekannt. Wir haben die Hypothese getestet, dass der Zeitpunkt solcher Bewegungen die Sammel-Effizienz maximiert, während Jäger und Sammler über die Landschaft wandern. Das Marginalwerttheorem sagt voraus, wann eine Gruppe ein Lager und dessen zugehöriges Sammelgebiet verlassen und zu einem anderen wechseln sollte, basierend auf sinkenden marginalen Ertragsraten. Dieses einflussreiche Modell wurde bislang nicht direkt in einer Population von Jägern und Sammlern angewendet, hauptsächlich weil die Form der Ertragskurven (kumulative Ressourcenakquisition über die Zeit) und die Reisezeiten zwischen den Flächen in ethnographischen Kontexten schwer zu schätzen sind. Wir haben die Vorhersagen des Marginalwerttheorems im Kontext der Wohnmobilität von Jägern und Sammlern anhand historischer Sammeldaten nomadischer, sozial egalitärer Batek-Jäger und -Sammler (n = 93 d über 11 Wohnlager) in den tropischen Regenwäldern der Malayischen Halbinsel getestet. Wir caracterisierten die Gewinnfunktionen für alle von den Batek erworbenen Ressourcen auf täglicher Zeitskala und untersuchten, wie individuelle Sammelmuster mit der emergenten Eigenschaft der Wohnbewegungen zusammenhingen. Die Muster der Lageraufenthaltszeiten stimmten gut mit den Vorhersagen des Marginalwerttheorems überein, was darauf hinweist, dass gemeinschaftliche Wahrnehmungen der Ressourcenerschöpfung eng mit kollektiven Bewegungsentscheidungen verknüpft sind. Trotz (und vielleicht wegen) eines langwierigen Prozesses der Überlegung und Argumentation darüber, wann die Lager verlassen werden sollen, scheint die Wohnmobilität der Batek die Sammel-Effizienz auf Gruppenebene zu maximieren.
Venkataraman et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.