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Glypikan-1 (GPC1) ist eines der sechs Glypikan-Familienmitglieder beim Menschen. Es besteht aus einem Kernprotein mit drei Heparansulfatkette und ist über einen Glycosyl-Phosphatidylinositol-Anker an die Zellmembran gebunden. GPC1 moduliert verschiedene Signalwege, einschließlich FGF (Fibroblastenwachstumsfaktoren), VEGF-A (Vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor-A), TGF-β (transformierender Wachstumsfaktor-β), Wnt, Hedgehog (Hh) und BMP (knochenspezifisches morphogenetisches Protein) durch spezifische Interaktionen mit Liganden und Rezeptoren der Signalwege. Die Auswirkungen dieser Interaktionen auf Signalwege, aktivierend oder hemmend, hängen von spezifischen GPC1-Domain-Interaktionen mit Komponenten der Signalwege sowie dem Kontext der Zelloberfläche ab. In diesem Überblick fassen wir das derzeitige Verständnis der Struktur von GPC1 sowie seine Rolle bei der Regulierung mehrerer Signalwege zusammen. Wir konzentrieren uns auf die Funktionen von GPC1 in Krebszellen und darauf, wie neue Erkenntnisse über diese Signalprozesse sein translationales Potenzial als therapeutisches Ziel bei Krebs informieren können.
Pan et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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