Key points are not available for this paper at this time.
Im Gegensatz zur überwältigenden Mehrheit der westlichen Länder ließ Schweden große Teile der Gesellschaft offen, anstatt einen Lockdown zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus zu verhängen. Infolgedessen erlangten die schwedischen COVID-19-Maßnahmen, die größtenteils von der zuständigen Gesundheitsbehörde entwickelt wurden, internationale Aufmerksamkeit. Trotz des globalen Interesses an der Corona-Strategie des schwedischen Gesundheitsamtes (PHAS) gibt es derzeit keine systematischen Studien zu deren COVID-19-Politik. Die vorliegende Untersuchung konzentriert sich auf die Kontroversen, die die Arbeit von PHAS hinsichtlich Risikobewertungen, Gesichtsmasken, Freiwilligkeit, Testungen und den Schutz der älteren Bevölkerung während der Pandemie geprägt haben. Insgesamt zeigt diese Untersuchung, dass die Risikobewertungen von PHAS zunächst übermäßig optimistisch waren und ihre Empfehlungen zu Gesichtsmasken über einen längeren Zeitraum mit großen Teilen der wissenschaftlichen Gemeinschaft im Widerspruch standen. Dennoch funktionierten ihre freiwilligen Maßnahmen mäßig gut. Bei ihren Testungen schaffte es PHAS nicht, ihre Versprechen rechtzeitig einzuhalten, während mehrere Maßnahmen zum Schutz der älteren Bevölkerung als unzureichend und verspätet erachtet wurden.
Arash Heydarian Pashakhanlou (Do.) untersuchte diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: