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Arenedi-µ-chloro-Ruthenium-Komplexe RuCl2(arene)2 wurden durch Dehydrierung des entsprechenden Cyclohexa-1,3-dienes oder Cyclohexa-1,4-dienes mit ethanolischem Ruthenium(III)-trichlorid hergestellt. Sie reagieren mit Liganden (L) wie Pyridin, tertiären Phosphinen oder tertiären Arsenien und geben monomere Komplexe RuCl2(arene)L, die formal analog zu den arenetricarbonylchrom-Komplexen sind. Entsprechende Dibromo-, Di-iodo-, Halogeno-(methyl)- und Dimethylderivate wurden ebenfalls synthetisiert; letztere sind thermisch instabil und lichtempfindlich. Die Reaktion der Komplexe RuCl2(arene)2 (arene = Benzol oder p-Cymen) mit Wasser ergibt binukleare tri-µ-chloro-kationische Spezies Ru2C13(arene)2+, und die Reaktion mit Silber(I)-tetrafluorborat in Acetonitril gibt monomere Ru(arene)(MeCN)32+. I.r. und n.m.r. Daten für die neuen Komplexe sind angegeben. Die Komplexe RuCl2(arene)L (L = PBun3 oder PPh3) unterliegen bei Erwärmung oder UV-Bestrahlung in einem aromatischen Lösungsmittel einer teilweisen oder vollständigen Arene-Austausch, wobei koordiniertes p-Cymen am leichtesten verschoben wird. Die Austauschmethode kann verwendet werden, um Hexamethylbenzol-Komplexe, z.B. RuCl2(C6Me6)(PBun3), herzustellen. Die Ergebnisse werden mit verfügbaren Daten zum Arene-Austausch in arenetricarbonylchrom-Komplexen verglichen und im Hinblick auf elektronische und sterische Effekte auf die Metall-Arene-Bindung diskutiert.
Bennett et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.