Zusammenfassung: Wir präsentieren räumlich aufgelöste Keck/LRIS-Spektroskopie von drei klumpigen, sternbildenden Galaxien bei z ∼ 0.1 und vergleichen die Ausströmungseigenschaften, die durch Hα- und Mg ii-Emission nachverfolgt werden, mit denen, die durch Mg ii- und Na i D-Absorption untersucht werden. Die mit Mg ii-Absorption gemessenen Ausströmungsgeschwindigkeiten (〈vout〉 = −560 ± 30 km s−1) sind konstant höher als diejenigen, die durch Hα-Emission nachverfolgt werden (〈vout〉 = −124 ± 3 km s−1) in etwa ∼5 kpc² großen Regionen. Trotz dieses Versatzes zeigen die Korrelationen zwischen vout und Galaxieeigenschaften, wie SFR und ΣSFR, ähnliche Steigungen für beide Tracer, wobei Mg ii-Absorption systematisch um ∼0.4 dex versetzt ist. In zwei Galaxien wird auch Mg ii-Emission nachgewiesen, was Geschwindigkeiten liefert, die mit denen von Hα übereinstimmen. In einer Galaxie detektieren wir auch Ausströmungen in Na i D-Absorption und finden ähnliche Geschwindigkeiten wie bei Mg ii in der Absorption, was zu um ∼0.4 dex höheren Na i D-Ausströmungsgeschwindigkeiten im Vergleich zu denen führt, die in der Emission gemessen werden. Unsere räumlich aufgelösten Ergebnisse stimmen mit denen überein, die für galaktische Maßstäbe gefunden wurden, was impliziert, dass die Ausströmungsbeziehungen von etwa 1-2 kpc bis hin zu globalen Messungen ähnlich sind. Zusammen mit Literaturmessungen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass der Versatz in den Geschwindigkeiten nicht durch den Ionisationszustand, sondern vielmehr durch die Systematik, die damit verbunden ist, wie Absorption und Emission die Gasdichte nachverfolgen, verursacht wird.
Fernández-Figueroa et al. (2026) untersuchten diese Frage.
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