Dieser Preprint führt ein minimales Rahmenwerk zur Analyse komplexer Systeme unter Koexistenzbeschränkungen ein. Während traditionelle Ansätze sich auf lokale Durchführbarkeit (Stabilität, Energie, strukturelle Gültigkeit) konzentrieren, zeigt diese Arbeit, dass solche Eigenschaften nicht ausreichen, um die globale Realisierbarkeit zu garantieren, wenn mehrere Zustände koexistieren müssen. Wir definieren eine Unverträglichkeitsfunktion I(C), die die durch Interaktion induzierten Einschränkungen erfasst, und führen den Kongruenzindex der Zustände (ICS) als quantitatives Maß für die Konfigurationsqualität ein. Durch ein Spielzeugmodell, eine Multi-Agenten-Simulation und Analogien zu parallelen Systemen und physikalischem Rechnen zeigt die Arbeit, dass die Systemkapazität oft durch das Wachstum der Unverträglichkeit und nicht nur durch lokale Einschränkungen begrenzt ist. Das Rahmenwerk legt nahe, dass viele Skalierungsgrenzen, die in KI, verteilter Datenverarbeitung und physikalischen Systemen beobachtet werden, als Manifestationen von Kompatibilitätseinschränkungen unter Koexistenz interpretiert werden können.
Andrea Romeo (Mon,) hat diese Frage untersucht.