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Narcolepsie Typ 1 (NT1) ist eine Schlafstörung, die durch den Verlust von orexinergen Neuronen verursacht wird. Narcolepsie Typ 2 (NT2) ist heterogen; betroffene Personen haben typischerweise normale Orexinniveaus. Nach der Bewertung bei Mäusen wurden die Wirkungen des orexin-2-Rezeptor (OX2R)-selektiven Agonisten Danavorexton in Einzel- und Mehrfachdosierungsstudien bei gesunden Erwachsenen sowie bei Personen mit NT1 und NT2 untersucht. Bei Orexin/Ataxin-3-Narcolepsie-Mäusen reduzierte Danavorexton die Fragmentierung von Schlaf/Wachzuständen und kataplexieähnliche Episoden während der aktiven Phase. Bei Menschen war Danavorexton, das intravenös verabreicht wurde, gut verträglich und ging mit signifikanten Verbesserungen der Schlaflatenz sowohl bei NT1 als auch bei NT2 einher. Bei Personen mit NT1 erhöhte Danavorexton dosisabhängig die Schlaflatenz im Test zur Aufrechterhaltung der Wachsamkeit bis zur Obergrenze von 40 Minuten, sowohl in den Einzel- als auch in den Mehrfachdosierungsstudien. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass OX2Rs trotz des langfristigen Verlusts von Orexinen bei NT1 funktional bleiben. OX2R-selektive Agonisten sind eine vielversprechende Behandlung für sowohl NT1 als auch NT2.
Evans et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.