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Um die Prävalenz und Merkmale der Praxis und des Einsatzes komplementärer Medizin (CM) bei Australiern zu beschreiben, führten wir eine Querschnittsstudie mit australischen Erwachsenen im Alter von 18 Jahren und älter durch. Die Raten der Konsultationen bei CM-Praktikern sowie der Einsatz von CM-Produkten und -Praktiken wurden bewertet. Die Stichprobe (n = 2.019) war insgesamt repräsentativ für die australische Bevölkerung. Die Prävalenz der Verwendung von CM betrug 63,1 %, wobei 36 % einen CM-Praktiker konsultierten und 52,8 % ein CM-Produkt oder eine -Praxis verwendeten. Körpertherapeuten waren die am häufigsten konsultierten CM-Praktiker (Massage-Therapeuten 20,7 %, Chiropraktiker 12,6 %, Yogalehrer 8,9 %), während Homöopathen am wenigsten konsultiert wurden (3,4 %). Fast die Hälfte der Befragten (47,8 %) verwendete Vitamin-/Mineralstoffe, während Entspannungstechniken/Meditation die häufigste Praxis waren (15,8 %). CM-Nutzer waren eher weiblich, hatten eine chronische Erkrankung, keine private Krankenversicherung, ein höheres Bildungsniveau und suchten nicht nach Arbeit. Die Prävalenz der Verwendung von CM in Australien ist konstant hoch geblieben, was zeigt, dass CM ein etablierter Teil zeitgemäßer Gesundheitsmanagementpraktiken in der allgemeinen Bevölkerung ist. Es ist entscheidend, dass sich die Gesundheitspolitiker und Gesundheitsdienstleister CM in ihren Bemühungen, optimale öffentliche Gesundheit und Patientenergebnisse zu gewährleisten, bewusst werden.
Steel et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.