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Zusammenfassung Die Theorie legt nahe, dass die Leistung mit der Temperatur bis zu einem Optimierungspunkt zunimmt, bevor sie schnell abnimmt, wenn ein Tier sich seiner oberen thermischen Grenze nähert. Hier verwenden wir die rote Ernteameise, Pogonomyrmex barbatus, um Vorhersagen darüber zu testen, wie tägliche Temperaturschwankungen und thermische Toleranz kombiniert werden, um eine Kennzahl der Leistung—das Sammeln—zu beeinflussen. Über 2 Jahre haben wir 322 Sammelausflüge von 15 Kolonien in einer gemischten Grasprärie im Südwesten Oklahomas verfolgt. Während jedes Ausflugs haben wir Oberflächentemperatur, Entfernung, Zeit, Arbeitergewicht, Samenkorngewicht und Sammeltempo (d. h. Lauftempo) gemessen. Um die Wärmetoleranz von P. barbatus zu bewerten, haben wir CT max und Knock‐down‐Resistenz von im Feld gesammelten Arbeitern im Labor gemessen. Die Ausflugszeit, jedoch nicht die Entfernung, nahm mit steigender Temperatur ab, was zu einem erhöhten Sammeltempo führte, als die Ameisen sich ihrer CT max von 50 °C näherten. Tests zur Knock‐down‐Resistenz bestätigten, dass 50 °C eine obere thermische Grenze ist, da die Individuen eine abnehmende Überlebensrate von 100 % bei 45 °C auf 0 % bei 50 °C zeigten. Die Größe der Arbeiter und die Größe der gesammelten Samen standen nicht mit der Temperatur in Zusammenhang. Unsere Ergebnisse verdeutlichen, wie tägliche Temperaturschwankungen die Aktivität antreiben, indem sie nicht nur das Sammeln einschränken, sondern auch die Sammelraten in der Nähe der thermischen Grenze erhöhen. Wenn die Temperaturen weiter steigen, könnte die Sammelfähigkeit dieser und ähnlicher Arten auf ein immer engeres Zeitfenster beschränkt werden, mit potenziellen Auswirkungen auf die umliegende Gemeinschaft.
Roeder et al. (Mon,) studied this question.
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