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Die vorherrschende Ansicht heute ist, dass Schizophrenie ein Syndrom und keine spezifische Krankheit ist. Die Anfälligkeit für Schizophrenie ist hoch erblich. Es scheint, dass mehrere genetische und Umweltfaktoren zusammenwirken, um Individuen über eine Schwelle zu drängen, die das charakteristische klinische Bild zeigt. Ein Umweltfaktor, der kurioserweise vernachlässigt wurde, ist der Beweis, dass bestimmte Drogen eine schizophrenia-ähnliche Psychose induzieren können. In den letzten 60 Jahren hat ein verbessertes Verständnis der Beziehung zwischen Drogenmissbrauch und Psychose wesentlich zu unserem modernen Verständnis der Störung beigetragen, was darauf hindeutet, dass die Anfälligkeit für Psychosen im Allgemeinen und für Schizophrenie im Besonderen durch die Allgemeinbevölkerung in ähnlicher kontinuierlicher Weise verteilt ist wie die Anfälligkeit für medizinische Störungen wie Bluthochdruck und Diabetes. In diesem Review untersuchen wir die Haupthypothesen, die aus dem beobachteten Zusammenhang zwischen den häufigsten psychotomimetischen Drogen (LSD, Amphetamine, Cannabis, Phencyclidin) und Schizophrenie resultieren.
Paparelli et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.