Key points are not available for this paper at this time.
Die DNA-Methylierung (DNAm) – ein epigenetischer Prozess, der die Genexpression reguliert – könnte einen Mechanismus für die biologische Verankerung früher traumatischer Erfahrungen, einschließlich kindlicher Misshandlungen, darstellen. Hier führten wir die erste systematische Überprüfung von Studien am Menschen durch, die kindliche Misshandlungen mit DNAm verknüpfen. Insgesamt wurden 72 Studien in die Überprüfung einbezogen (2008-2018). Die Mehrheit der vorhandenen Studien (i) basierte auf retrospektiven Daten bei Erwachsenen, (ii) verwendete einen Kandidatengenansatz (iii) konzentrierte sich auf globale Misshandlungen, (iv) basierte auf leicht zugänglichen peripheren Geweben, typischerweise Blut; und (v) war querschnittlich. Zwei Drittel der Studien (n = 48) untersuchten auch ergebnisbezogene Aspekte im Zusammenhang mit Misshandlungen, wie Stressreaktivität und psychiatrische Symptome. Während die Ergebnisse im Allgemeinen eine Assoziation zwischen kindlichen Misshandlungen und veränderten Mustern der DNAm unterstützen, beschränken Faktoren wie der Mangel an longitudinalen Daten, geringe Vergleichbarkeit zwischen den Studien sowie potenzielle genetische und 'Vorerfahrungs'-Umweltverzerrungen derzeit die Schlussfolgerungen, die gezogen werden können. Wichtige Herausforderungen werden diskutiert und konkrete Empfehlungen für zukünftige Forschungen werden gegeben, um das Feld voranzubringen.
Cecil et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: