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Die traditionelle chinesische Medizin Danshensu (DSS) hat einen schützenden Effekt auf die Herzischämie/Reperfusionsschädigung (I/R). Die molekularen Mechanismen, die der Wirkung von DSS zugrunde liegen, sind jedoch unklar. Wir untersuchten die potenzielle Rolle von DSS in der Autophagie und Apoptose unter Verwendung von Modellen der Herz-I/R-Schädigung bei Kardiomyozyten und isolierten Rattenherzen. Kultivierte neonatale Rattenkardiomyozyten wurden 6 Stunden Hypoxie und anschließend 18 Stunden Reoxygenierung ausgesetzt, um Zellschäden zu induzieren. Die isolierten Rattenherzen wurden einer globalen Ischämie von 30 Minuten unterzogen, gefolgt von 60 Minuten Reperfusion. Die Ischämie/Reperfusionsschädigung verringerte die hämodynamischen Parameter der Herzfunktion, beschädigte Kardiomyozyten und führte sogar zum Zelltod. Eine Vorbehandlung mit DSS verbesserte signifikant das Zellüberleben und schützte vor der durch I/R verursachten Verschlechterung der Herzfunktion. Das verbesserte Zellüberleben nach der Behandlung mit DSS war mit der Aktivierung des mamalianen Ziels der Rapamycin (mTOR) verbunden (wie durch eine erhöhte Phosphorylierung von S6K und S6 offenkundig wurde), begleitet von einem verringerten Autophagiefluss und einer verminderten Expression von autophagie- und apoptosebezogenen Proteinen (einschließlich p62, LC3-II, Beclin-1, Bax und Caspase-3) auf Protein- und mRNA-Ebene. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Linderung der Herz-I/R-Schädigung durch eine Vorbehandlung mit DSS möglicherweise auf die Hemmung übermäßiger Autophagie und Apoptose durch die Aktivierung von mTOR zurückzuführen ist.
Fan et al. (Donnerstag) untersuchten diese Frage.