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Der Artikel ist eine Diskussion des Machtbegriffs in drei verschiedenen Sozialtheorien, die oft in der Bildungsforschung angewendet werden: die Theorien von Jürgen Habermas, Pierre Bourdieu und Michel Foucault. Im Alltag wird der Machtbegriff so verwendet, als hätte er nur eine einzige Konnotation: Macht als von jemandem besessen („die Mächtigen“) und über jemand anderen ausgeübt („die Ohnmächtigen“). In diesem Fall wird Macht als eine (potenziell) repressive Kraft betrachtet und einer Person, einer Kultur, einem Staat oder einer Gesellschaft zugeschrieben. Macht kann jedoch auch anders verstanden werden: als nicht besessen und produktiv. In dem Papier werden die drei Auffassungen von Macht dargestellt und in Beziehung zueinander sowie zu spezifischen philosophischen Themen wie Dualismus, Reduktionismus, Determinismus und Autonomie, Wahrheit, Normativität und Relativismus diskutiert. Schließlich zeigt das Papier, dass das angewendete Machtkonzept erhebliche Konsequenzen für die Art und Weise hat, wie der Bildungsforscher Konflikte analysiert, und somit auch unser Verständnis von der Welt, in der wir leben.
Gerd Christensen (Mon.) hat diese Frage untersucht.