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Die Größe der menschlichen Pupille nimmt als Funktion der mentalen Anstrengung zu. Diese Reaktion ist jedoch langsam, und daher wird ihr Einsatz als auf Messungen langsamer Aufgaben oder Aufgaben, bei denen bedeutende Ereignisse zeitlich gut getrennt sind, beschränkt angesehen. Hier zeigen wir, dass die Verfolgung von Aufmerksamkeit und kognitiven Prozessen mit hoher zeitlicher Auflösung aus der langsamen pupillaren Reaktion gewonnen werden kann. Durch automatisierte Dekonvolution der Pupillenerweiterung isolierten und verfolgten wir die Dynamik der Aufmerksamkeit in einer schnelllebigen Aufgabenstellung zur zeitlichen Aufmerksamkeit, was es uns ermöglichte, die Menge an mentaler Aktivität aufzudecken, die für die bewusste Wahrnehmung relevanter Stimuli entscheidend ist. Wir fanden somit Hinweise auf spezifische zeitliche Erwartungseffekte in der Aufmerksamkeit, die mit neuroimaging Methoden wie EEG nicht nachgewiesen werden konnten. Die Kombination dieses Ansatzes mit anderen neuroimaging Techniken kann viele Forschungschancen eröffnen, um die zeitlichen Dynamiken des inneren Auges des Geistes im Detail zu untersuchen.
Wierda et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.