Key points are not available for this paper at this time.
Der retinale Venenverschluss (RVO) ist die zweithäufigste vaskuläre Augenerkrankung nach der diabetischen Retinopathie und eine häufige Ursache für visuelle Morbidität und Blindheit bei älteren Menschen. Ein großer Teil der Patienten mit RVO hat eine Vorgeschichte von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder Offenwinkelglaukom. Obwohl RVO manchmal mit Thrombophilien und Koagulationsstörungen assoziiert ist, bleibt die Rolle der Koagulationsfaktoren bei der Entwicklung von RVO unklar. Diese Übersicht fand keine starken Hinweise zur Unterstützung umfangreicher Untersuchungen auf thrombophile und koagulopathische Erkrankungen für die überwiegende Mehrheit der Patienten. Wenn jedoch die Tests auf gängige kardiovaskuläre Risikofaktoren für RVO negativ sind, kann eine Untersuchung auf potenzielle Koagulationsstörungen angezeigt sein, insbesondere bei jungen Patienten und bei Patienten mit bilateraler RVO, einer Vorgeschichte von früheren Thrombosen oder einer familiären Thromboseanamnese.
Yau et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.