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Lymphozyten und Makrophagen sind in der normalen intestinalen Lamina propria vorhanden, getrennt von der epithelialen Monolage durch die Basalmembran. Es gibt Hinweise auf die Bewegung von mononukleären Zellen durch die Lamina propria, die aus der systemischen Zirkulation eintreten und über lymphatische Kanäle austreten. Ziel unserer Studien war es, die Fähigkeit der Zellen zu untersuchen, aus der Lamina propria in das Lumen nach dem Verlust von oberflächlichen Epithelzellen zu migrieren. Deshalb wurde ein In-vitro-Modell etabliert, in dem normale menschliche intestinale Schleimhautproben, die vom Oberflächenepithel befreit waren, in Kultur gehalten wurden. Die Elektronenmikroskopie zeigte, dass während der Kultur große Mengen (>2 x 10(6)/g Gewebe pro 24 h) von Zellen über diskrete 'Tunnel', die in Kontinuität mit Poren (Durchmesser <4 Mikrom) in der Basalmembran standen, aus der Lamina propria migrierten. Die auswandernden Zellen waren T-Zellen (68,5 +/- 5,1%), Makrophagen (10,5 +/- 1,3%) und Eosinophile (7,1 +/- 1,3%). Unsere Studien haben daher erstmals die Fähigkeit großer Mengen von Lymphozyten, Makrophagen und Eosinophilen gezeigt, durch Basalmembranporen aus der Lamina propria zu migrieren. Wir postulieren, dass eine solche Emigration von Zellen in vivo nach dem Verlust von oberflächlichen Epithelzellen aufgrund von Verletzungen auftritt und eine wichtige Form der Wirt-Abwehr gegen luminale Mikroorganismen darstellen könnte und außerdem die Wundheilung erleichtern könnte, indem sie die Wiederherstellung durch benachbarte Epithelzellen über Peptidfaktoren fördert.
Mahida et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.