Diese Studie untersucht die Auswirkungen der Unternehmensführung auf die Wahl der Wirtschaftsprüfer bei börsennotierten nichtfinanziellen Unternehmen in Nigeria. Die Forschung analysiert, wie Unternehmensführungsmechanismen, insbesondere die Größe des Vorstands, die Unabhängigkeit des Vorstands, die Geschlechtervielfalt im Vorstand und die Expertise des Prüfungsausschusses sowie Variablen der Eigentümerstruktur (Eigentumskonzentration und institutionelles Eigentum) und die Unternehmensgröße die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, Big Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaften auszuwählen. Mit einem Ex-post-facto-Forschungsdesign wurden Sekundärdaten aus den Jahresberichten von 103 börsennotierten nichtfinanziellen Unternehmen an der Nigerian Exchange Group (NGX) über einen Zeitraum von sieben Jahren (2018–2024) gesammelt, was zu 623 Unternehmensjahresbeobachtungen führte. Ein Zensusansatz wurde verwendet, und die Daten wurden mithilfe eines Random-Effects-Logistic-Regressionsmodells analysiert, nachdem diagnostische Tests die Abwesenheit von Heteroskedastizität und Multikollinearität bestätigten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Größe des Vorstands, die Expertise des Prüfungsausschusses und die Unternehmensgröße signifikante positive Auswirkungen auf die Wahrscheinlichkeit haben, Big Four-Wirtschaftsprüfer zu beauftragen, während die Unabhängigkeit des Vorstands, die Geschlechtervielfalt im Vorstand, die Eigentumskonzentration und das institutionelle Eigentum keinen statistisch signifikanten Einfluss auf die Wahl der Wirtschaftsprüfer zeigen. Die Studie schlussfolgert, dass spezifische Merkmale der Unternehmensführung, insbesondere die Expertise des Prüfungsausschusses und die Größe des Vorstands, zusammen mit Unternehmensmerkmalen wie der Unternehmensgröße bedeutende Determinanten der Auswahl von Wirtschaftsprüfern im nichtfinanziellen Sektor Nigerias sind. Es wird empfohlen, dass Unternehmen, die eine verbesserte Prüfungsqualität anstreben, die Ernennung fachlich qualifizierter Mitglieder des Prüfungsausschusses priorisieren und angemessen große Vorstände beibehalten, während die Regulierungsbehörden die Anforderungen an die Kompetenz des Prüfungsausschusses stärken sollten.
Sarki et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.