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Dieser Artikel untersucht die Unterschiede in der Teilnahme am Arbeitsmarkt und die Arbeitslosigkeit zwischen Einwanderergruppen in verschiedenen Ländern. Die Autoren argumentieren, dass zwei makroökonomische Entwürfe kombiniert werden müssen, um eine umfassendere Perspektive auf die wirtschaftliche Integration von Einwanderergruppen zu bieten. Anstelle der Abhängigkeit von Beobachtungen mehrerer Herkunftsgruppen an einem einzigen Zielort oder einer einzelnen Herkunftsgruppe an mehreren Zielorten werden mehrere Herkunftsorte an mehreren Zielorten verglichen, was darauf hindeutet, dass der wirtschaftliche Status von Einwanderern von dem Land, aus dem sie kommen („Herkunftseffekt“), dem Land, in das sie migrieren („Zieleffekt“), und den spezifischen Beziehungen zwischen Herkunfts- und Zielorten („Gemeinschaftseffekt“) beeinflusst werden kann. Aus der Humankapitaltheorie werden kompositionale Hypothesen abgeleitet, die vorhersagen, dass diese makroökonomischen Effekte der Auswahl des Humankapitals zugeschrieben werden können. Aus Diskriminierungstheorien werden kontextuelle Hypothesen abgeleitet, die behaupten, dass makroökonomische Effekte den Gruppenpräferenzen und Vorurteilen gegenüber Außenstehenden zugeschrieben werden können. Daten zur Erwerbstätigkeit und Beschäftigung von Einwanderern in 18 westlichen Ländern im Zeitraum von 1980 bis 2001 werden berichtet. Mithilfe von Mehrebenentechniken zeigt die Analyse, dass kompositionale Unterschiede, die mit politischer Unterdrückung in den Herkunftsländern, relativer Einkommensungleichheit und geografischer Distanz verbunden sind, den Arbeitsstatus von Einwanderern beeinflussen. Kontextuelle Effekte spielen ebenfalls eine Rolle in Bezug auf religiöse Herkunft, die Präsenz von linken Parteien in der Regierung und die Größe der Einwanderergemeinschaft.
Tubergen et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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