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Diese Überprüfung fasst die Beweise bezüglich der Auswirkungen von Nachtschichtarbeit auf die reproduktive Gesundheit von Frauen zusammen, insbesondere bezüglich Schwierigkeiten beim Empfangen und Fehlgeburten. Wir unterscheiden zwischen festgelegter Nachtschicht und rotierender Nachtschicht, da sich die betroffenen Bevölkerungsuntergruppen, die sozialen und biologischen Mechanismen sowie die Ausmaße der Effekte wahrscheinlich unterscheiden; bemerkenswert ist, dass Frauen, die in festen Nachtschichten arbeiten, eine hohe Toleranz für diesen Schichtplan aufweisen. Wir haben zwei relevante systematische Übersichten mit Meta-Analysen und fünf zusätzliche Studien identifiziert. Nachtschichtarbeit kann zu Störungen des Menstruationszyklus führen, aber die Effektgrößen sind ungenau. Endometriose kann bei Nachtschichtarbeitern erhöht sein, jedoch sind die Beweise nur vorläufig. Ausreichende Daten fehlen, um Assoziationen zwischen Nachtschichtarbeit und Unfruchtbarkeit oder der Dauer bis zur Schwangerschaft zu bewerten. Das Gewicht der Beweise deutet darauf hin, dass die Arbeit in der Nacht, ob in festen oder wechselnden Schichten, ein Risikofaktor für Fehlgeburten sein kann. Es gibt viele methodologische Probleme mit dieser Literatur, wobei erhebliche Unterschiede in den Definitionen von Nachtschicht und Schichtarten den Vergleich zwischen Studien erschweren und eine Zusammenlegung über Studien hinweg fragwürdig machen. Dennoch scheint Vorsicht und Beratung angebracht, wenn Frauen Bedenken hinsichtlich der Nachtschichtarbeit und ihrer reproduktiven Gesundheit haben.
Marino et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.