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Dieses Papier diskutiert die Ultrahochspannungs-Gleichstromübertragung (UHV DC) als effiziente Lösung für die Übertragung von Großstrom, insbesondere aus erneuerbaren Energien. Der europäische politische und rechtliche Rahmen wird genutzt, um zu veranschaulichen, wie diese neue Technologie, die Integration internationaler Strommärkte und die Verteilung von Wind- und Sonnenressourcen zu dem Bedarf an kontinental abgestimmter, international koordinierter Netzplanung führen, mit dem Ziel der langfristigen Reduktion von Treibhausgasen. Zuerst werden die technischen und wirtschaftlichen Aspekte der UHV-Übertragung beschrieben, einschließlich z.B. Konverterkonfigurationen sowie interner und externer Isolierung. Danach wird die UHV-Übertragung im Kontext anderer breiter aktueller Fragen zur Entwicklung von Stromsystemen betrachtet: AC und DC, Mikronetze, intelligente Netze, Leistungselektronik, Freileitungen, Kabel und gasisolierte Leitungen. Im letzten Teil wird der europäische rechtliche Rahmen für den Klimaschutz und die Zusammenarbeit von Übertragungsnetzbetreibern (TSO) in der neuen, rechtlich vorgeschriebenen europäischen Übertragungsnetzbetreibervereinigung ENTSO-E erörtert, insbesondere für die gemeinsame europäische Netzplanung und für Forschung und Entwicklung. Dieses Beispiel zeigt, wie die Entwicklung der UHV-Technologie zur Marktintegration und zu wirtschaftlichen sowie umweltpolitischen Zielen für eine kontinentale und international koordinierte Übertragungsentwicklung beitragen kann als eine Option in internationalen Langzeit-Systemstudien.
Hammons et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.