Hintergrund: Die Z-Track-Technik ist eine Methode zur intramuskulären Injektion, die entwickelt wurde, um das Austreten von Medikamenten zu verhindern, Gewebeirritationen zu reduzieren und Komplikationen an der Injektionsstelle zu minimieren. Die ordnungsgemäße Anwendung dieser Technik ist wichtig, um eine sichere und effektive Medikamentenverabreichung zu gewährleisten. Beweise deuten darauf hin, dass viele Pflegekräfte möglicherweise unzureichendes Wissen über die korrekte Anwendung der Z-Track-Methode haben, was sich negativ auf die Patientensicherheit und die Behandlungsergebnisse auswirken kann. Ziel: Die Studie hatte zum Ziel, das Wissen von Pflegekräften über die Z-Track-Technik zu bewerten und ihre Assoziation mit den Bildungsqualifikationen in einem tertiären Krankenhaus zu untersuchen. Methodik: Eine deskriptive Querschnittsstudie wurde unter 135 Pflegekräften durchgeführt, die in verschiedenen Stationen eines tertiären Krankenhauses arbeiten. Die Daten wurden mit einem strukturierten, selbstverwalteten Fragebogen erhoben, der demografische Merkmale und Fragen zur Bewertung des Wissens über die Z-Track-Technik beinhaltete. Die Wissensniveaus wurden als schlecht, durchschnittlich oder gut kategorisiert. Deskriptive Statistiken wurden verwendet, um die Daten zusammenzufassen, und der Chi-Quadrat-Test wurde angewendet, um die Assoziation zwischen dem Bildungsgrad und dem Wissen zu bestimmen. Ergebnisse: Unter den Teilnehmern zeigten 26,7 % ein schlechtes Wissen, 54,1 % hatten ein durchschnittliches Wissen, und 19,2 % wiesen ein gutes Wissen über die Z-Track-Technik auf. Diplom-Pflegekräfte hatten den höchsten Anteil an schlechtem Wissen, während Pflegekräfte mit MSN oder höheren Qualifikationen bessere Wissensniveaus zeigten. Die Assoziation zwischen Bildungsgrad und Wissen war statistisch nicht signifikant (χ² = 5,67, df = 6, p = 0,46). Fazit: Die meisten Pflegekräfte hatten ein durchschnittliches Wissen über die Z-Track-Technik. Kontinuierliche Schulungs- und Fortbildungsprogramme werden empfohlen, um das Wissen zu verbessern und sichere Praktiken bei intramuskulären Injektionen zu fördern.
Rahman et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.