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Die steroidreaktive Meningitis-Arteriitis (SRMA) ist eine immunvermittelte Erkrankung, die häufig bei Hunden in der Kleintierpraxis erkannt wird. Es können zwei verschiedene Formen der SRMA auftreten. Die typische, akute Form der SRMA ist charakterisiert durch Halssteifigkeit, Schmerzen, Fieber und eine polymorphonukleäre Pleozytose der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (CSF). In einer weniger häufigen, chronischen Form der SRMA können zusätzliche neurologische Defizite vorhanden sein, die mit einer Erkrankung des Rückenmarks oder einer multifokalen neurologischen Störung übereinstimmen, oft begleitet von einer mononukleären CSF-Pleozytose. Die Prognose für junge Hunde in der akuten Phase der SRMA ist relativ gut mit frühzeitiger und aggressiver entzündungshemmender oder immunosuppressiver Therapie. In längerfristigen, rückfälligen Fällen der SRMA ist die Prognose vorsichtig, und die Therapie erfordert aggressivere, langfristige Immunsuppression. Die vollständige Ätiopathogenese der SRMA ist unbekannt; es wird jedoch angenommen, dass eine abnormale Immunreaktion gegen das zentrale Nervensystem (ZNS) am wahrscheinlichsten ist. Die neutrophile Pleozytose bei SRMA scheint durch chemotaktische Faktoren im CSF und die Hochregulation von Integrinen und Metalloproteinasen, die die Blut-Hirn-Schranke stören, erleichtert zu werden. Die Hochregulation von IgA, induziert durch eine Th2-Immunantwort, spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der Pathogenese der SRMA.
Tipold et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.