Hintergrund: Allergische Kontaktdermatitis ist eine bedeutende Ursache für Hauterkrankungen, für die das Patch-Testen oft diagnostische Unterstützung bietet. Ziel: Dieser Bericht gibt, als Folge unserer vorherigen Studien, die Ergebnisse der Patch-Tests vom 1. Juli 1992 bis 30. Juni 1994 durch die North American Contact Dermatitis Group wieder. Methoden: Patienten, die in den Patch-Testkliniken der North American Contact Dermatitis Group evaluiert wurden, wurden mit der gleichen Screening-Treppen von Allergenen unter Verwendung einer standardisierten Patch-Testtechnik getestet. Die Daten dieser Patienten wurden auf einem standardisierten Computer-Eingabeformular erfasst und analysiert. Ergebnisse: Zweiundfünfzig Allergene wurden über einen Zeitraum von 2 Jahren bei 3.549 Patienten getestet. Fünfundsechzig Prozent der Patienten hatten positive Patch-Testreaktionen. Zweiundfünfzig Prozent der Patienten hatten Reaktionen, die als klinisch relevant für die gegenwärtige oder frühere Dermatitis angesehen werden. Die 20 standardmäßigen Screening-Allergene, die in den Vereinigten Staaten kommerziell erhältlich sind, machten nur 50% der Patienten mit positiven allergischen Reaktionen aus. Die 12 häufigsten Kontaktallergene waren Nickelsulfat, Duftstoffmischung, Thimerosal, Quaternium-15, Neomycin-Sulfat, Formaldehyd, Bacitracin, Thiuram-Mischung, Balsam von Peru, Kobaltchlorid, p-Phenylenediamin und Carba-Mischung. Die gegenwärtige und frühere Relevanz variierte mit dem spezifischen Allergen von 45% (Thimerosal) bis 84% (Thiuram-Mischung). Bei einigen neueren Allergenen verursachte Methyldibromoglutaronitril/Phenoxyethanol (kosmetisches Konservierungsmittel) positive Reaktionen bei 1,5% der Patienten, und Tixocortol-21-Pivalat (Kortikosteroid) war bei 2,5% positiv. Schlussfolgerung: Das Patch-Testen bleibt ein wertvolles diagnostisches Werkzeug zur Evaluierung von Patienten mit Verdacht auf allergische Kontaktdermatitis. Der Nutzen dieser Technik wird mit der Anzahl der getesteten Allergene erhöht. Die Informationen aus dieser Untersuchung werden die weitere Entwicklung einer Standardschiene für Nordamerika unterstützen.
Marks et al. (Fr.) untersuchten diese Frage.
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