Zusammenfassung Der Beitrag untersucht die Frage, ob die nationale und europäische Regulierung von Plattformen und Medien zu einem „Level Playing Field“ bei der Sichtbarkeit und Refinanzierbarkeit medialer Inhalte geführt hat oder eine strukturelle Asymmetrie zu Lasten der Medien besteht. Ausgehend von der Bedeutung professioneller Medien für das demokratische Gemeinwesen analysiert er die komplexen unions- und nationalrechtlichen Instrumente zur Sicherung von Public-Value-Inhalten, zur Regulierung algorithmischer Empfehlungssysteme sowie zur Bewältigung neuer Herausforderungen durch KI‑Anwendungen. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass eine regulatorische Augenhöhe zwischen Medien und Plattformen nicht existiert, und plädiert deshalb für eine Weiterentwicklung des derzeitigen Instrumentenmixes.
Ralf Müller-Terpitz (Wed,) studied this question.