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In dieser Rezension von Donna J Haraways Buch, Manifestly Haraway, das Das Cyborg-Manifests, Das Manifest der sozialen Spezies und Begleiter im Gespräch (mit Cary Wolfe) zusammenbringt, zielt der Autor darauf ab zu zeigen, wie Haraways Werk insgesamt inspirierend und revolutionär ist und uns eine Grundlage bietet, anders darüber nachzudenken, wie wir in dominante Machtverhältnisse eingreifen können, nicht nur kritisch, sondern konstruktiv im Hinblick auf neue Weisen des Tuns und Seins als Sozialwissenschaftler. Wie schon Foucault bietet Haraway nicht nur außergewöhnliche Tropen zum Nachdenken – das Cyborg, die sozialen Spezies – sondern auch Praktiken, Denk- und Schreibweisen sowie Beziehungen, durch die Wissen erzeugt und Welten neu gestaltet werden. Verwandtschaft schaffen, miteinander werden – nicht Posthumanismus, sondern Kompost – das sind die Botschaften ihrer Manifeste für ein anderes Theoretisieren und Forschen.
Joanna Latimer (Do,) hat diese Frage untersucht.