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Die Wahl der synonymen Codons in einzelligen Organismen wird hier überprüft, und Unterschiede in den synonymen Codonverwendungen zwischen Escherichia coli und der Hefe Saccharomyces cerevisiae werden auf Unterschiede in den tatsächlichen Populationen von isoakzeptierenden tRNAs zurückgeführt. Es besteht eine starke positive Korrelation zwischen Codonverwendung und tRNA-Gehalten in beiden Organismen, und das Ausmaß dieser Korrelation steht im Zusammenhang mit den Proteinproduktionsniveaus einzelner Gene. Man glaubt, dass die Codonwahlmuster während des Evolutionsverlaufs gut konserviert wurden. Die Untersuchung stiller Substitutionen und tRNA-Populationen in Enterobacteriaceae hat gezeigt, dass die evolutionäre Einschränkung, die durch den tRNA-Gehalt auf die Codonverwendung ausgeübt wird, die stillen Substitutionsraten eher verlangsamt als beschleunigt hat, zumindest insofern Paare taxonomisch verwandter Organismen untersucht wurden. Die Codonwahlmuster von mehrzelligen Organismen werden kurz überprüft, und die Vielfalt des G+C-Anteils an der dritten Position der Codons in den Genen von Wirbeltieren – sowie ein möglicher ursächlicher Faktor bei der Entstehung dieser Vielfalt – werden diskutiert.
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Toshimichi Ikemura
National Institute of Genetics
Molecular Biology and Evolution
Kyoto University
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Toshimichi Ikemura (Di.) untersuchte diese Frage.
synapsesocial.com/papers/69eb111dc928f5cf6e597b8a — DOI: https://doi.org/10.1093/oxfordjournals.molbev.a040335
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